Was tun wir?

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Der Helferkreis empfängt neu in Isen ankommende Flüchtlinge, berät, unterstützt und begleitet sie auf dem Weg in eine selbstbestimmte Existenz. Dabei wird auf jede Einzelperson eingegangen, auf ihre jeweilige Vorgeschichte, individuellen Bedürfnisse und Ziele. Der Helferkreis leistet „Hilfe zur Selbsthilfe“ und die dabei anfallenden Aufgaben erfordern ein breites und differenziertes Spektrum an Engagement. Dieses reicht von der Hilfe bei der Bewältigung von Alltagsaufgaben über das Knüpfen sozialer Kontakte und die Förderung individueller Interessen (z. B. Sportverein) bis hin zu Wohnungs- und Arbeitsplatzsuche.

In mittlerweile drei Jahren an praktischer Erfahrung erwarben sich die Mitwirkenden des Helferkreises eine vielschichtige und breit gefächerte Fachkompetenz. Diese kommt arbeitsteilig den Flüchtlingen zu Gute und ergänzt die Angebote offizieller Institutionen wie Landratsamt oder Jobcenter etc.. Die Zielsetzung des Helferkreises besteht darin, die Flüchtlinge auf ihrem Weg in ein selbstbestimmtes und wirtschaftlich unabhängiges Leben zu unterstützen.

Ehrenamtliche Flüchtlingshilfe beginnt mit einer freundlichen Begrüßung und einem Gespräch. Täglich sind Vertreter des Helferkreises in den Flüchtlingsunterkünften in Isen präsent und stehen den Bewohnern als Ansprechpartner zur Verfügung.

Neuankömmlingen wird bei der Erstorientierung vor Ort geholfen (Einkaufsmöglichkeiten, Bushaltestelle, Apotheke, Ärzte etc.) sowie bei der Bewältigung der ersten Alltagsschritte (Sichtung der Post, Stellen von Anträgen, Begleitung bei Behördengängen sowie Arzt- und/oder Schulbesuchen etc.).

Anerkannten Flüchtlingen hilft der Helferkreis beim Suchen und Finden einer neuen Bleibe auf dem freien Wohnungsmarkt sowie bei der Berufs- oder Ausbildungswahl. Praktika und Ausbildungsplätze werden vermittelt, gemeinsam Bewerbungsunterlagen erstellt, Bewerber zu Vorstellungsgesprächen begleitet.

Vor allem leistet der Isener Helferkreis auch individuelle Nachhilfe, speziell in Deutsch und Mathematik, die sich an den Fähigkeiten und Erfordernissen der jeweiligen Einzelpersonen orientiert. Hier reicht das Spektrum vom Analphabeten bis zum Akademiker.

Darüber hinaus bemüht sich der Helferkreis mittels vielfältiger Aktivitäten um die soziale Einbindung der Flüchtlinge (gemeinsame Ausflüge, Veranstaltungsbesuche, Essen etc.).

Da die Mitwirkenden des Helferkreises nicht gleichermaßen für alles zuständig sein können, bildeten sich „Arbeitsgruppen“, die sich auf einzelne Bereiche spezialisierten. Diese kümmern sich beispielsweise um „Nachhilfe“, „Freizeitgestaltung“, „Arbeit und Ausbildung“, „Wohnungssuche“, oder auch „Gesundheit“ – um nur einige zu nennen.

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